Wussten Sie, dass ...

Ein paar interessante Informationen zu Kamelen und Lamas

Es wird behauptet, Kamele speicherten in ihrem Höcker Wasser. Ist das aber wirklich so? Der Höcker des Kamels besteht aus Bindegewebe und Fett, das bis 40 Kilogramm wiegen kann. Dieser Fettvorrat ist ein wichtiger Energiespeicher für das Kamel.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Dromedar und Trampeltier? Der zweihöckrige Kamel, lateinisch Camelus ferus, wird auch Trampeltier genannt, und das einhöckrigen Kamel, lateinisch Camelus dromedarius, wird Dromedar genannt.

Wissen Sie, dass Kamele bis 30 Stundenkilometer schnell laufen und täglich bis zu 80 Kilometer zurücklegen können? Der Grund liegt vor allem darin, dass ihr Sauerstoffverbrauch bei Belastung viel niedriger ist als bei anderen Tieren, und auch in ihrem massigen Körperbau.

Wissen Sie, dass auch die Lamas in zur Familie der Kamele gehören? Wir unterscheiden Guanako, Alpaka, Vikunja und Lama. Eine interessante Besonderheit der Guanakos ist, dass sie Meereswasser trinken können.

Wissen Sie, dass das Lama ein Passgänger ist? Das bedeutet, dass es mit beiden rechten oder beiden linken Beinen gleichzeitig schreitet. Diese Gangart benützen auch die Kamele.

Wissen Sie, dass das Lama immer an denselben Ort geht, um sein Geschäft zu verrichten? In einem Auslauf kann es mehrere solcher Stellen geben, die Lamas gehen aber auf keinen anderen Ort. In ihrer Heimat werden die Ausscheidungen als Düngemittel und nach dem Austrocknen auch als Brennstoff verwendet.

Wissen Sie, dass ein Kamel bis 40 Jahre leben kann und ein Lama um die 20 Jahre alt wird? Die Trächtigkeit bewegt sich bei den Lamas zwischen 342–368 Tagen und die Weibchen der Kamele sind 370–440 Tage d. h. 13 Monate trächtig.

Wissen Sie woher Lamas und Kamele stammen? Lamas stammen insbesondere aus Südamerika, sie bewohnen Gebiete in Bolivien und Peru. Kamele kommen aus Nordamerika. Es werden ungefähr 15 Millionen Kamelen weltweit gezüchtet, und zwar insbesondere in Nordafrika und Westasien.

Ein paar interessante Informationen zu Eseln

Wissen Sie, dass Esel in die Pferdefamilien gehören, ähnlich wie z. B. Pferde und Zebras?

Esel leben insbesondere in Savannen und Buschgebieten in Ostafrika. Wir kennen mehrere Eselarten, z. B. Hausesel, Somalischer Esel, Nubischer Esel, Wildesel u. ä.

Wissen Sie, dass ein Esel bis 40 Jahren leben kann, in der freien Natur allerdings nur 10–15 Jahre lebt? Die Trächtigkeit des Esels dauert ungefähr 380 Tage und die Weibchen gebären ein Jungtier, das sich bereits nach zwei Stunden selbst bewegen kann.

Wissen Sie, dass der somalische Esel vom Aussterben bedroht ist? Zu seiner Rettung trägt auch die Zucht in den Tiergärten bei. In der Tschechischen Republik werden diese Esel im Zoo Brünn, im Zoo Dvùr Králové nad Labem, im Zoo Hodonín, im Zoo Liberec und auch im Zoo Ústí nad Labem gezüchtet.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Maultier und Maulesel? Durch Kreuzung des Esels und des Pferdes entsteht eine neue Art. Wenn ein männlicher Esel und eine Pferdestute gekreuzt werden, wird ein Maultier geboren. Und umgekehrt, also wenn ein weiblicher Esel mit einem Pferdehengst gekreuzt wird, wird ein Maulesel geboren. Diese Nachkommen sind stärker und widerstandsfähiger als Esel.

Ein paar interessante Informationen zu Straußen

Wissen Sie, dass Strauße weltweit vorkommen, ob in der freien Natur, insbesondere in Afrika, oder in Zucht? Ein Strauß kann bis zu 75 Jahre lang leben.

Wissen Sie, dass der wissenschaftliche Name des afrikanischen Straußes Struthio camelus ist, was aus dem griechischen Begriff für „Spatz“ (struthio) und „Kamel“ (camel) abgeleitet ist.

Sie werden sicher schon gehört haben, dass der Straß bei Gefahr seinen Kopf in den Sand steckt. Ist das aber wirklich so? Strauße sind sehr neugierige und forschende Vögel, wenn sie aber in Gefahr geraten oder sich erschrecken, laufen sie weg und stecken ihren Kopf nicht in den Sand. Der Strauß kann die Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern erreichen. In der freien Natur kann er bei der Suche nach Nahrung täglich bis zu 40 km zurücklegen.

Wissen Sie, dass der männliche Strauß auf den Eiern sitzt, und zwar 39–42 Tage, bis die Straußenjungen schlüpfen? Das Schlüpfen aus dem Ei kann bis zu zwei Tage dauern. Nach dem Schlüpfen sind die Straußenjungen anders gefärbt als ihre Eltern, ihr Gefieder ist gestreift, gesprenkelt. Aber wenn die Jungvögel wachsen, gleicht sich ihr Gefieder an das Gefieder der Eltern an.

Kennen Sie die Superlative der Strauße? Z. B. das Straußenei ist das größte Ei aller lebenden Vögel, es kann bis 1,5 kg wiegen, was ungefähr 30 Hühnereiern entspricht. Weiterhin sind die Augen des Straußes mit ihren starken schwarzen Wimpern die größten Augen aller Landlebewesen. Und auch mit seiner Größe von bis zu 2,5 Metern gehört er zu den größten lebenden Vögeln der Welt.

Wissen Sie, dass neben dem bekanntesten Afrikanischen Strauß auch weitere Straußarten existieren, und zwar der Große Emu, der in die Familie Casuarius gehört und der zweitgrößte flugunfähige Vogel der Welt ist, sowie der Große Nandu und der Darwin-Nandu, die in die Familie der Nandus gehören.

Und zum Schluss, wer von Ihnen kann mehrmals hintereinander ohne Versprecher wiederholen: „Ein Straußenhahn mit einer Straußhenne und Straußenküken spazierten durch die Straße zur Straußenfarm.“ :-)

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